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Die 7 besten SEO-Tipps für Corporate Blogs

Corporate Blogs

Der Erfolg eines Corporate Blogs sollte niemals dem Zufall überlassen werden. Auch in vielen innovativen Unternehmen wird der firmeneigene Blog immer noch halbherzig behandelt. Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für den Corporate Blog wird dabei besonders gerne vernachlässigt. Um langfristig Leser über die Suchmaschinen zu gewinnen, spielt die SEO jedoch eine tragende Rolle.

Glücklicherweise musst du noch kein waschechter SEO-Profi sein, um die Suchmaschinenoptimierung für deinen Blog umzusetzen. Aus diesem Grund möchte ich heute 7 einfache SEO-Tipps vorstellen, von denen dein Firmenblog nachhaltig profitieren kann.

Was ist SEO und wie beeinflusst es deinen Corporate Blog?

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und umfasst sämtliche Maßnahmen, die deine Website oder deinen Blog auf den vorderen Plätzen bei Google & Co. platzieren. Ein verbessertes Ranking deiner Bloginhalte in den Suchmaschinen beeinflusst wiederum das Ausmaß deiner organischen Reichweite. In der Regel solltest du dich bemühen, dass deine Bloginhalte auf der ersten Ergebnisseite der Suchmaschinen für ein bestimmtes Keyword landen.

Die ersten 3 Plätze sind dagegen besonders lohnenswert. Menschen, die nach einem bestimmten Begriff suchen, entscheiden sich statistisch gesehen für eine der ersten 3 Websites, die angezeigt werden. Um die Anzahl deiner Blog-Leser dauerhaft zu erhöhen, ist ein besonders gutes Ranking somit unabdinglich.

7 SEO-Tipps, die du einfach umsetzen kannst

1. Produziere hochwertige und relevante Inhalte

Im ersten Schritt sollten deine Artikel immer über eine hohe Qualität verfügen und relevant für deine Zielgruppe sein. Denn qualitative und interessante Inhalte veranlassen, den Leser dazu einen Artikel bis zum Ende zu lesen und weitere Unterseiten aufzurufen. Zu einem qualitativ hochwertigen Blog-Artikel gehören unter anderem die folgenden Punkte:

  • Korrekte Rechtschreibung und angenehmer Lesefluss
  • Übersichtlicher Aufbau des Artikels (z.B. Überschriften, Stichpunkte, genügend Abschnitte)
  • Hoch aufgelöste und passende Videos oder Bilder
  • Thematische Anpassung an die Zielgruppe

Auf diese Weise kann die Verweildauer auf der Webseite erhöht werden und gleichzeitig die Absprungrate gesenkt werden. Diese Daten sind wiederum ein wichtiges Qualitätssignal für die Suchmaschinen. Langfristig wirkt sich die Lesbarkeit der Artikel somit positiv auf das Suchmaschinen-Ranking aus und sollte unbedingt als SEO-Maßnahme eingesetzt werden.

2. Schreibe keine reinen SEO-Texte

Marketer, die weiterhin auf reine SEO-Texte setzen, werden langfristig keinen Erfolg haben. In SEO-Texten wird meist eine hohe Anzahl an identischen Keywords untergebracht, bis eine bestimmte Keyword-Dichte erreicht ist. Wer so viele identische Keywords wie möglich in seinen Artikel einfließen lässt, der schadet jedoch den Lesefluss des Textes. Ansprechender ist es, das Hauptkeyword an den wichtigsten Stellen im Artikel einzubinden. Auf dieses Thema gehen wir im nächsten Abschnitt noch einmal genauer ein.

Im übrigen Text solltest du das Hauptkeyword auch als Synonym oder durch verwandte Suchbegriffe ergänzen. Auf diese Weise unterstützt dein Blog-Artikel eine bestimmte Thematik und nicht nur ein einzelnes Keyword. Obwohl eine Dichte von 0.5 bis 2.5 % empfohlen wird, sollte es nur eine Referenz für dich sein – fokussiere dich hauptsächlich darauf einen lesefreundlichen Text für deine Leser zu verfassen. Insgesamt kann diese SEO-Taktik langfristig einen großen Unterschied für deinen Corporate Blog machen.

3. Setze die Keywords an den wichtigsten Stellen ein

Sobald du deinen Artikel fertig formuliert hast, kann das Hauptkeyword an Stellen wie dem Titel oder in der Meta-Beschreibung untergebracht werden. Auch hier sollten stets der Lesefluss und die Suchabsicht des Lesers beachtet werden. Verwende daher präzise und einprägsame Titel, die den Lesern sofort ins Auge fallen.

Titel

Der Titel deines Artikels sollte selbstverständlich dein Hauptkeyword enthalten. Obwohl es sinnvoll ist, das Keyword an den Anfang der Überschrift zu stellen, sollte hier das Gesamtergebnis zählen. Die Überschrift muss die Aufmerksamkeit der Leser für sich gewinnen – daher ist die Position des Keywords zweitrangig.

Permalink

Der Permalink ist die URL deines Blogartikels. Achte bei der Erstellung besonders darauf, dass das relevante Keyword enthalten ist. Im Idealfall kannst du auch die gesamte Überschrift deines Artikels übernehmen. Dabei solltest du dich vergewissern, ob alle eingetragenen Angaben korrekt sind, bevor du den Artikel in einem Newsletter oder in den Sozialen Medien teilst. Eine nachträgliche Veränderung würde den veröffentlichen Link nutzlos machen.

SEO-Titel und Meta-Beschreibung

SEO-Titel und Meta-Beschreibungen sind ein wichtiger Bestandteil der SEO, da sie als kurze Vorschau deines Artikels in den Suchergebnissen angezeigt werden. Aus diesem Grund sollte in beiden Fällen das Hauptkeyword genannt werden. Besonders der SEO-Titel ist relevant für das Suchmaschinen-Ranking und sollte mit Bedacht ausgewählt werden.

Die ideale Länge dieses Titels liegt im Übrigen bei 70 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Die übrigen Zeichen werden nicht in den Suchergebnissen abgebildet und sind daher nutzlos. Im untenstehenden Bild kannst du erkennen, wie einfach sich der SEO-Titel und die Meta-Beschreibung durch ein Plugin wie Yoast innerhalb des Editors umsetzen lassen. 

Corporate Blogs yoast

Die Meta-Beschreibung hat dagegen keinen direkten Einfluss auf das Suchmaschinen-Ranking. Sie informiert den Google-Suchenden über den Inhalt des Artikels und sollte in weniger als 152 Zeichen (inkl. Leerzeichen) formuliert werden. Innerhalb dieser Vorgabe musst du eine Beschreibung erstellen, welche den Suchenden dazu verleiht, genau deine Website anzuklicken. In diesem Abschnitt sollte daher neben dem Hauptkeyword auch ein passender Call to Action (CTA) gewählt werden.

4. Optimiere deine Bilder für die Suchmaschinen mit einem ALT-Tag und einem Dateinamen

Auch dein Beitragsbild sowie die verwendeten Bilder innerhalb des Artikels müssen für die Suchmaschinen optimiert werden. Dafür solltest du zunächst den Dateinamen deiner Bilder vor dem Hochladen umändern. Idealerweise vergibst du für die Dateinamen eines deiner Keywords oder eine kurze Beschreibung des Bildmaterials. Die URL der Bildes wird somit ebenfalls mit dem genannte Dateinamen versehen und wirkt sich positiv auf die SEO aus.

Anschließend muss der Titel des Bildes sowie der Alternativtext (ALT-Tag) bestimmt werden. Diese Feinheiten kannst du direkt innerhalb deines Artikel-Editors oder in der Medienbibliothek ändern. In beiden Fällen wirst du jeweils ein Feld mit den Bezeichnungen Titel und Alternativtext vorfinden. Dort kannst du eine kurze und passende Beschreibung des Bildes vornehmen. Diese Veränderungen sind wichtig, da deine Bilder so auch in der Google-Bildersuche ranken können. Zudem werden deine verwendeten Bilder durch den ALT-Tag barrierefrei und können mit einem Screen-Reader aufgegriffen werden.

5. Verwende eine Auswahl an internen und externen Links

Interne Links

Interne Verlinkungen sind eine wichtige On-Page SEO-Maßnahme, da sie den ,,Linkjuice“ deines Blogartikels an weitere Unterseiten deiner Website weiterleiten. Auf diese Weise wird Google mitgeteilt, dass diese Unterseiten ebenfalls für ein bestimmtes Keyword relevant sind. Darüber hinaus verbleiben deine Leser länger auf der gesamten Website, woraufhin erneut die Verweildauer erhöht und die Absprungrate gesenkt wird.

Idealerweise solltest du 3 bis 4 interne Links in deinem Artikel unterbringen. Demnach kannst du an geeigneter Stelle in deinem Text auf passende Blog-Artikel oder weitere Unterseiten verlinken. Letztlich werden deine Artikel auch schneller und einfacher bei Google indexiert.

Externe Links

Externe Links werden als SEO-Tipp besonders gerne unterschätzt. Diesen Links wird oft nachgesagt, dass sie sich negativ auf das Ranking auswirken, da sie den ,,Linkjiuce“ an externe Websites weitergeben. Tatsächlich können externe Links sehr wertvoll für das SEO-Ergebnis sein. In diesem Fall sollten allerdings einige Punkte beachtet werden. Verlinke innerhalb deines Textes nur auf Websites, die zu deinem Thema passen und über eine hohe Autorität verfügen.

Durch dieses Vorgehen zeigst du Google an, dass du den Lesern auch wertvolle Zusatzinformationen von anderen Websites bietest. Google registriert somit, dass deine Website eine vertrauenswürdige und relevante Quelle für deine Zielgruppe ist. Die externe Verlinkung stellt somit eine wichtige SEO-Maßnahme dar, die nicht missachtet werden sollte.

6. Baue wertvolle Backlinks auf

Kaum ein anderer der SEO-Trends hat sich in den vergangenen Jahren so stark verändert, wie die Umsetzung von Backlinks. Es handelt sich dabei um Links, die auf externen Website gesetzt werden und auf deinen Blog-Artikel verweisen. Obwohl vor 10 Jahren noch die Masse an Backlinks gezählt hat, steht heutzutage besonders die Qualität im Vordergrund.

Die ausgewählten Websites sollten über eine hohe Domain Authority (DA) verfügen und auch thematisch zu deinem Artikel passen. Im besten Fall nimmst du im ersten Schritt Kontakt zu den Betreibern von derartigen Websites auf. Anschließend unterbreitest du ihnen das Angebot einen Gastartikel zu schreiben, der am Ende auf einen deiner Blog-Artikel verlinkt. Obwohl diese Vorgehensweise recht zeitaufwendig ist, gilt sie als eine der effektivsten Methoden, um ein wertvolles Backlink-Profil aufzubauen.

7. Nützliche SEO-Plugins verwenden

Wer für seinen Firmenblog auf die WordPress-Plattform setzt, der sollte sich näher mit dem SEO-Plugin von Yoast beschäftigen. Dieses kostenlose Plugin ist ein besonders nützliches Tool, um einen Teil der On-Page-Optimierung deiner gesamten Website und deines Corporate Blogs umzusetzen. Nach einer kurzen Einstellung dieses Tools kannst du es bereits für deine Blog-Artikel verwenden. 

Darüber hinaus bietet dir das Yoast Plugin eine SEO-Analyse für deine Blog-Artikel in Echtzeit an, die im folgenden abgebildet wird. Die einzelnen Kritikpunkte werden dabei bewertet und anhand der Farben einer Ampel eingeordnet.

Corporate Blogs yoast ampel

Bei der Erstellung eines Textes werden dir somit Vorschläge zur Verbesserung der SEO angeboten. Diese Hinweise geben dir beispielsweise an, wie hoch die Keyword-Dichte ist, ob es interne oder externe Links gibt oder ob die Länge der Meta-Beschreibung korrekt ist.

Grün bedeutet, dass ein Punkt korrekt umgesetzt wurde und sich positiv auf das Ranking auswirken könnte. Ein rotes Ampelzeichen bedeutet dagegen, dass dieser Hinweis erneut überflogen werden sollte. Grundsätzlich müssen nicht alle Vorschläge umgesetzt werden. Es handelt sich auch hierbei um eine Auswahl an Richtwerten. 


Ich hoffe, die vorgestellten SEO-Tipps sind nützlich und wertvoll für deinen Firmenblog. Hat dir dieses Thema gefallen? Bitte teile uns deine Meinung mit, damit wir uns dauerhaft verbessern können.

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