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Blog erstellen: Diese 5 Fehler stehen Ihrem Erfolg im Weg

Zielführendes Content-Marketing für Unternehmer & Selbstständige

Fehler im Business Blog

Wissen Sie, wie lange es in der Regel dauert, bis ein Blog erste Erfolge erzielt? Laut des Content Marketing Institutes können es bis zu 15 Monate sein – aber nur, wenn alles richtig umgesetzt wurde. Damit sich ein Blog als sicherer Marketing-Channel für ein Unternehmen nutzen lässt, können bis zu vier Jahre vergehen.

Fehler zu begehen, bedeutet nicht, dass sich der Erfolg Ihres Blogs niemals einstellt – Ihr Erfolg wird sich dadurch allerdings verzögern.

Im heutigen Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie Sie schwerwiegende Fehler vermeiden können, wenn Sie einen Blog erstellen möchten. Jede vorgestellte Fehlerquelle enthält zudem einen praxisnahen Lösungsvorschlag, um Ihren Blog zu optimieren.

5 Fehler, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie einen erfolgreichen Blog erstellen möchten

Fehler 1: Ihre Blogartikel weisen keine Kontinuität auf

Auf vielen Blogs fällt mir ein bestimmter Fehler sofort ins Auge: Die Artikel weisen kein einheitliches Konzept untereinander auf. Die ausgewählten Bilder der Artikel wirken nicht gut zusammen oder die Artikel-Themen sind aus dem Zusammenhang gerissen. Demnach fehlt es derartigen Blogs an einer durchgängigen Kontinuität.

Bei diesem Fehler liegt es nahe, dass das Unternehmen keine einheitliche Strategie für das Content-Marketing aufgestellt hat. Eine fehlende Kontinuität macht einen schlechten Eindruck beim potenziellen Leser und erhöht ebenfalls die Absprungrate.

Lösungsansatz: Die Ideen für zukünftige Blogartikel sollten in einem Redaktionskalender festgehalten werden. In diesem Kalender werden das geplante Veröffentlichungsdatum und das Thema eingetragen. Ein derartiger Plan erleichtert es, Artikel rechtzeitig zu erstellen und diese kontinuierlich zu veröffentlichen.

Fehler 2: Ihre Artikel sind werblich gestaltet

Selbstverständlich möchten viele Unternehmen einen Blog als Medium nutzen, um über sich selbst zu schreiben. Dauerhafte Produktvorstellungen und Beiträge über die eigenen Mitarbeiter haben jedoch nicht viel mit dem modernen Content-Marketing zu tun.

In der Regel sollte ein Blog nützliche Inhalte bieten, die den Lesern einen Mehrwert geben. Die Artikel sollten demnach Probleme lösen, Praxistipps geben oder für Unterhaltung sorgen. Artikel über Ihr Unternehmen und Ihre Produkte erfüllen diesen Zweck eventuell nicht.

Lösungsansatz: Informationen über das Unternehmen und das Produktangebot können gerne auf anderen Unterseiten vorgestellt werden. Damit jeder Blogartikel eine persönliche Note erhält, kann der Autor in der Ich-Form schreiben und persönliche Geschichten einbeziehen. Die persönlichen Storys sollten im Kontext des Themas stehen und eine Verbindung zu den Lesern schaffen. Der Blog-Besucher kann dabei direkt mit Sie oder Du angesprochen werden. Achten Sie immer darauf, dass der Mehrwert für den potenziellen Kunden im Vordergrund steht.

Fehler 3: Ihr Firmenblog verfolgt keine klaren Ziele

Wenn ein Unternehmen einen eigenen Blog erstellt, dann sollten damit klar definierte Unternehmensziele verbunden sein. Aussagen wie: ,,Wir wollen mit unserem Blog mehr Traffic generieren“ sind zu vage und lassen sich hinterher schwer überprüfen. Ohne klare Ziele verbleibt der Blog eine bloße Ansammlung an Texten. Mit klaren Zielen lässt sich aus dem Blog dagegen ein zusätzlicher Marketing-Channel aufbauen.

Lösungsansatz: Definieren Sie vorab eine Reihe an SMART-Zielen für Ihren Blog. SMART steht für spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und terminiert. Ein Beispiel für ein SMART-Ziel könnte wie folgt lauten: ,,Durch unseren Blog soll der Web-Traffic in den nächsten 6 Monaten durch hochqualitative Artikel verdoppelt werden“.

Fehler 4: Sie geben zu schnell auf

Wenn Sie möchten, dass der Blog Ihres Unternehmens langfristig Erfolg hat, dann benötigen Sie Durchhaltevermögen. Wie am Anfang erwähnt, kann es bis zu 15 Monate dauern, bis erste Auswirkungen sichtbar sind. Viele Unternehmen geben schon nach wenigen Monaten nachdem sie einen Blog erstellt haben auf, da keine klaren Ergebnisse zu verzeichnen sind. Wer zu schnell aufgibt, der verliert allerdings die Möglichkeit, die investierten Ressourcen zurückzugewinnen.

Lösungsansatz: Analysieren Sie von Anfang an die Position Ihrer Artikel in den Suchmaschinen sowie das Feedback aus den Sozialen Medien. Obwohl Ihr Blog in den ersten Monaten keinen astronomischen Erfolg verzeichnen wird, sollten Sie kleine Schritte verfolgen und analysieren. Durch eine ständige Optimierung Ihrer weiteren Artikel können Sie die Qualität und die Anzahl Ihrer Leser maßgeblich steigern.

Fehler 5: Sie fokussieren sich nicht auf Ihre Zielgruppe

Ohne einen Fokus auf die Zielgruppe kann die Themenfindung für einen Artikel schnell im Chaos enden. In diesem Fall werden die Blogartikel derart generisch geschrieben, damit diese zu jedem Internetnutzer passen könnten. Inhalte, die eine breite Masse an Menschen ansprechen, werden jedoch niemals der potenziellen Kundengruppe gefallen.

Spezifische Artikel über ein bestimmtes Thema sind weitaus effektiver. In diesem Fall kann sich eine vorab definierte Gruppe an Lesern mit den Themen identifizieren.

Lösungsansatz: Recherchieren Sie ausführlich über Ihre Zielgruppe, führen Sie Interviews durch und befragen Sie Ihre Kundenmitarbeiter über die Kundenwünsche. Anschließend stellen Sie eine sogenannte Buyer-Persona auf, an die Sie Ihren gesamten Content ausrichten.