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Blogartikel schreiben: Übersichtliche Anleitung für den perfekten Blogbeitrag

Zielführendes Content-Marketing für Online-Unternehmer

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Blogartikel schreiben: Übersichtliche Anleitung für den perfekten Blogbeitrag

Blogartikel haben sich als Teil Deiner Content-Strategie herausgestellt? Dann ist es an der Zeit, in die Praxis überzugehen und Deine erste Reihe an Blogartikeln zu starten. Vielleicht hast Du auch schon einen Blog und möchtest Deine Beiträge weiter optimieren. Im Folgenden findest Du dazu wichtige Praxistipps, welche Dir bei dem Aufbau, der Struktur, der Erstellung und der Optimierung der Blogartikel helfen. 

Was ist ein Blog?

Auf einem Blog werden in der Regel Artikel in Textform veröffentlicht, um aktuelle Informationen, Praxistipps, Berichte oder Ratgeber zu veröffentlichen. Im Marketing dient ein Blog dazu, den Traffic zu steigern, mit potenziellen Kunden zu kommunizieren oder um mehr Kundenanfragen zu generieren.

Idealer Aufbau eines Blogartikels

Überlege Dir sich zunächst, wie Deine Blogartikel aufgebaut sein sollen. Die nachfolgende Struktur bietet Dir ein sinnvolles Grundgerüst, an dem Du Dich dich bei der Erstellung der Artikel orientieren kannst. 

  • H1 Überschrift / Title (Max. 60 Zeichen)
  • Kurzer Teaser (Ca. 50 Wörter)
  • Optionaler Featured Snippet / List Snippet (Max. 50 Wörter)
  • Mehrere Abschnitte mit Zwischenüberschriften (H2, H3, H4…)
  • Call-to-Action (CTA)

Der erste Bestandteil Deines Textes besteht aus der Überschrift, welche Du in H1 setzen solltest beziehungsweise als Titel auf Deiner Beitragsseite (in Deinem CMS) eintragen solltest. 

Achte darauf, dass Dein Text mit einem kurzen und aussagekräftigen Teaser beginnt, welcher Deine Leser (und potenziellen Kunden) direkt abholt. Dieser sollte unbedingt eine gewisse Problem-/ Fragestellung aufweisen und auch einen möglichen Ausblick auf die Lösung beinhalten. Dadurch lässt sich das Interesse an Deinem Artikel steigern.

Anschließend lässt sich ein sogenannter Featured Snippet einbauen. Dieser fasst das Thema Deines Artikels kurz auf und dient als wichtiges Element in der Suchmaschinenoptimierung. 

Nach diesem optionalen Element folgt der Hauptteil Deines Artikels: Der eigentliche Inhalt. Dieser lässt sich in mehrere Abschnitte mit Zwischenüberschriften (H2, H3, H4 usw.) einteilen, um die Struktur des Artikels zu verbessern. 

Der letzte Abschnitt des Artikels sollte aus einem vorab definierten Call-to-Action (CTA) bestehen. Hier forderst Du Deine Leser zu einer bestimmten Handlung auf (z.B. Newsletter abonnieren, Produkt anschauen, Checkliste herunterladen usw.), die Du bereits vor Erstellung des Artikels definiert hast.

Optimaler Inhalt des Blogartikels

Der Inhalt Deines Artikels richtet sich nach Deinen übergeordneten Themen, Keywords sowie Deiner Recherche. Die Wortanzahl des Artikels sollte dabei weder zu kurz noch zu lang sein –  2.100 Wörter stellen einer aktuellen Studie zufolge den optimalen Wert für einen Blogartikel dar. 

Um die Suchmaschinenoptimierung aufzugreifen eignen sich 2.100 bis 2.400 Wörter. Steht die Leadgenerierung im Vordergrund eignen sich dagegen durchschnittlich 2.500 Wörter. Welche Wortzahl sich für Dich ergibt, hängt ebenfalls von Deinen zeitlichen oder finanziellen Ressourcen ab.

Wichtig ist, dass Du Deine Aussagen ,,nicht im Raum stehen lässt”. Begründe Deine Aussagen bestenfalls mit einer weiterführenden Erklärung. 

Achte zudem darauf, dass Du einen möglichst natürlichen Keyword-Gebrauch wählst. Baue die Keywords daher sinnvoll in den Text ein, ohne dem Lesefluss zu schaden. Mithilfe von Absätzen, Überschriften oder Bulletpoints sorgst Du dafür, dass ausreichend weiße Flächen vorhanden sind, die ein angenehmes Leseerlebnis ermöglichen.

  • Ideale Länge 2.100 Wörter
  • Aussagen immer begründen / erklären
  • Roten Faden beibehalten
  • Natürlicher Keyword-Gebrauch, Synonyme für Keywords nutzen
  • Ausreichend weiße Flächen lassen
  • Klare Struktur für bestmögliche Lesbarkeit
    • Eingängige Überschriften (H1) & Unterüberschriften (H2, H3, H4…)
    • Absätze (3-5 Zeilen)
    • Bulletpoints, wenn möglich nutzen
    • Bilder, Tabellen, Grafiken, Ausschnitte usw. einbauen

Call-to-Action (CTA) in Blogartikel einbauen

Am Ende des Artikels (oder auch schon nach dem ersten Abschnitt) solltest Du Deinen Lesern eine klare Handlungsanweisung geben. Abhängig von Deinem Business kann es sich dabei zum Beispiel, um den Download einer Checkliste, die Eintragung in einen Newsletter, das Anklicken der Sales Page oder die Anmeldung für ein Erstgespräch sein. 

Damit ein Teil der Leser dieser Handlungsaufforderung nachkommt, sollte der Artikel auf einem vorab definierten Ziel aufgebaut sein. 

Wichtig: Füge den CTA nicht einfach ohne weiteren Kontext hinzu. Erkläre Deinen Lesern, warum diese der Handlungsaufforderung folgen sollen und welcher Mehrwert sich ergibt. 

Blogartikel optimieren

Nachdem Du den Text für Deinen Blogartikel fertiggestellt hast, folgen weitere Schritte. Damit Du einen Artikel erstellst, der auch das gewünschte Ziel erreicht (z.B. mehr Newsletter-Abonnenten), solltest Du den Beitrag etwas ,,aufhübschen“. Egal, ob Formatierungen, Links oder grundlegende SEO-Maßnahmen – keiner dieser Aspekte sollte bei der Fertigstellung Deines Blogartikels fehlen:  

  • URL wenn möglich kürzen, Keywords und Kontext sollten erhalten bleiben 
  • Keywords in Überschriften verwenden
  • Wichtige Abschnitte ggf. fett markieren
  • Hauptkeyword möglichst am Anfang der Überschrift platzieren
  • ALT-Text von Bildern einbinden
  • Metabeschreibung nutzen (150-160 Zeichen)
  • Links innerhalb des Artikels setzen
    • interne Links (z.B. zu themenverwandten Artikeln)
    • externe Links (neues Fenster)
    • Links, die zur Pillar-Page, Landing-Page oder Sales-Page führen

Lesefluss für den Leser optimieren 

Obwohl jeder Autor über einen individuellen Stil verfügt, gibt es bestimmte Richtlinien zu beachten. Die nachfolgenden Punkte helfen Dir dabei, den Lesefluss zu verbessern. Auf diese Weise lässt sich unter anderem die Absprungrate senken beziehungsweise die Time-on-Page erhöhen.

Diese Indikatoren sind nicht nur wichtig, um ein besseres Ranking bei Google zu bekommen – ein besserer Lesefluss führt auch dazu, dass Deine Leser Deinen Content lieben werden.

  • Verwende einfache Wörter und vermeide komplexe Fachausdrücke
  • Drücke Dich klar und unmissverständlich aus (Umgangssprachliche Begriffe sind nicht für jeden verständlich)
  • Nutze kurze Sätze und Paragraphen, komplexe Satzstrukturen weitestgehend vermeiden
  • Verzichte auf Füllwörter im Text (z.B. allerdings, so, sehr, wirklich, besonders, nämlich, echt, darüber hinaus…) 
  • Zahlen bis einschließlich zwölf bestenfalls ausschreiben
  • Versuche „man“-Formulierungen zu vermeiden
  • Vermeide passive Konstruktionen und setze dagegen auf aktive Formulierungen:

Weniger gut: Der Muskelaufbau wird durch das Krafttraining unterstützt. (passiv)

Besser: Das Krafttraining unterstützt den Muskelaufbau. (aktiv)

Achte grundsätzlich darauf, Deinen Text so einfach wie möglich zu gestalten. So entstehen keine Missverständnisse zwischen Dir und Deiner Zielgruppe.

Blogtexte schneller fertigen

Da es sich bei der Content-Erstellung um einen kreativen Prozess handelt, lässt sich der notwendige Zeiteinsatz nicht immer klar im Voraus berechnen. Mit den richtigen Methoden kannst Du den zeitlichen Aufwand für die Texterstellung allerdings deutlich eingrenzen: 

  • Ablenkungen reduzieren und fokussiert arbeiten (z.B. Notifications aus, Pomodoro-Technik etc.)
  • Blocke Dir feste Zeitfenster für das Schreiben
  • Feste Deadline für Artikel in Redaktionskalender eintragen
  • An Workflow orientieren
  • Beste Zeiten für kreatives Arbeiten herausfinden (Stichwort: Biorhythmus)
  • Thema klar abgrenzen
  • Perfektionismus ablegen

Für den Fall, dass Deine Zeit durch Dein Tagesgeschäft oder Deine Familie sehr begrenzt ist und nur kurze Zeitfenster zulässt: Unterteile Dir Dein Monatsziel in Wochen- und Tagesziele für die Content-Erstellung z.B. teilst Du Dir zwei Tage in der Woche ein, an denen Du jeweils 250 Wörter schreibst. Innerhalb von vier Wochen entsteht so beispielsweise ein Artikel mit 2.000 Wörtern. So schaffst Du es, trotz eines vollen Terminkalenders ausreichend Content für Deinen Blog zu erstellen.

Dein nächster Schritt

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