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4 sinnvolle Methoden, um deinen Content zu recyceln (Inklusive Beispiele)

Zielführendes Content-Marketing für Solopreneure mit Online-Business

Als Selbstständige tausche ich mich gerne mit anderen Unternehmern/innen aus. Bei den Gesprächen zum Thema Content-Marketing höre ich daher besonders häufig, wie schwer es sei, neuen Content neben dem stressigen Tagesgeschäft zu erstellen.

Mir ging es früher genauso. Ich habe Content für andere Unternehmer und Agenturen erstellt. Für meine eigenen Inhalte blieb nur wenig Zeit. Doch bei der Content-Erstellung ist es wie in anderen Lebensbereichen: Wenn du etwas dauerhaft in guter Qualität erstellen möchtest, dann brauchst du ein System. Beim Content für dein Online-Business ist das nicht anders.

Das Gute ist, du kannst dir deinen Content wie eine Art Hebel für dein Online-Business vorstellen. Mit Content, den du einmal erstellt hast, kannst du immer wieder neue Anfragen von Interessenten gewinnen. Zudem lässt sich Content problemlos recyceln.

So holst du noch mehr aus deinem bereits erstellten Content in der Zukunft heraus. Die folgenden 4 Methoden zeigen dir, wie du das genau umsetzen kannst.

Warum sollte ich meinen Content recyceln?

Wenn du nicht dauerhaft neuen Content erstellen möchtest oder kannst, dann benötigst du ein sinnvolles System, das Abhilfe schafft. Content-Recycling ist eine beliebte Methode, um bereits veröffentlichten Content erneut zu nutzen. Daraus ergibt sich eine Reihe an Vorteilen:

Du sparst Zeit: Es kann sehr zeitaufwendig sein, neuen Content zu produzieren. Und wenn du nur wenig Zeit neben dem Tagesgeschäft hast, kannst du nicht unbedingt dauerhaft neue Inhalte erstellen. Mit Content-Recycling sparst du daher Zeit und reduzierst deinen Aufwand.

Du steigerst deinen Traffic: Durch zusätzlichen Content lassen sich weitere Unterseiten, Keywords und Verlinkungen auf deiner Website etablieren. So verbesserst du die SEO deiner Website und steigerst die Wahrscheinlichkeit, auf Google gefunden zu werden.

Du verbesserst die Qualität deiner Inhalte: Mit der Zeit lernst du deine eigene Zielgruppe immer besser kennen. Wenn du deinen bestehenden Content überarbeitest, dann können deine neuen Erkenntnisse über die Probleme deiner Zielkunden direkt einfließen. Durch die Überarbeitung steigerst du somit auch die Qualität deiner Inhalte.

Was muss ich bei dem Content-Recycling beachten?

Bei dem Content-Recycling geht es nicht darum, einfach nur mehr Content zu erstellen. Es geht vielmehr darum, den bereits vorhandenen Content bestmöglich wiederzuverwenden, um gezielt mehr Traffic, Leads oder Aufmerksamkeit zu bekommen.

Der Aufwand sollte sich schließlich auch am Ende auszahlen. Achte bei dem Content-Recycling auch immer auf deine Zielgruppe. Überlege dir genau, welche Inhalte relevant sind und wo du diese später posten möchtest.

Welche Inhalte sollte ich überhaupt recyceln?

Eins vorweg: Nicht alle Inhalte eignen sich für das Content-Recycling. Mithilfe von zwei unterschiedlichen Kriterien kannst du die Auswahl allerdings gut einschränken:

⚜️ Der zu überarbeitende Content sollte zeitlos (Evergreen-Content) und relevant sein
⚜️ Der zu überarbeitende Content sollte bereits gut konvertieren

Der Prozess sollte zudem systematisch ablaufen. Werfe dafür am besten einen Blick auf deine Daten bei Tools wie zum Beispiel Google Analytics.

Content, der bereits schlecht konvertiert und nur wenig Traffic aufweist, solltest du hinten anstellen. Der Aufwand lohnt sich einfach nicht. Fange dagegen mit Inhalten an, die bereits gut bei deiner Zielgruppe ankommen. Das bedeutet: Der Traffic und die Konversionsrate sind hoch – die Absprungrate ist dagegen niedrig.

Auf welche Weise kann ich meinen Content recyceln?

Es gibt eine Bandbreite an Möglichkeiten, um den eigenen Content wiederzuverwenden. Im Folgenden findest du 4 unterschiedliche Möglichkeiten und Beispiele, die dir zeigen, wie du deine bestehenden Inhalte bestmöglich wiederverwenden kannst:

1. Bestehenden Content überarbeitet veröffentlichen

Bestehenden Content neu zu veröffentlichen ist eine relativ simple Methode, um deine Inhalte wiederzuverwenden. Vorhandenen Content erneut zu veröffentlichen bedeutet allerdings nicht, deine bestehenden Inhalte einfach unverändert neu zu publizieren.

Achte darauf, dass du den ausgewählten Content zunächst überarbeitest und gegebenenfalls ergänzt. So könntest du einen beliebten Artikel mithilfe von neuen Daten, Fotos oder Studien auffrischen. Die ursprüngliche URL sollte dabei erhalten bleiben.

Beispiele:

⚜️ Evergreen-Blogartikel durch neue Daten, Statistiken, Studien oder Bilder ergänzen
⚜️ Design und Inhalt eines Lead Magnets verbessern
⚜️ Fallstudien durch neue Ergebnisse und Daten ergänzen

2. Bestehendes Format verändern

Wenn du ein neues Content-Format für dein Publikum erstellen möchtest, dann musst du nicht unbedingt von vorne anfangen. Eventuell verfügst du bereits über Content, der sich in ein anderes Format umwandeln lässt.

Eine Kundin von mir nutzt zum Beispiel Webinare, um mehr Interessenten für ihre Online-Seminare zu gewinnen. Dieses Content-Format ist unfassbar effektiv. Doch die Nutzung des Webinars muss sich nicht nur auf das konkrete Live-Event beschränken.

Jedes Webinar lässt sich problemlos aufnehmen und auf der Website als kostenlosen Content hochladen.

So können auch weitere Website-Besucher darauf zugreifen. Und das lange nachdem das eigentliche Webinar stattgefunden hat. Ist das Webinar gut strukturiert, dann lassen sich später auch mehrere kurze Videos ,,herausschneiden”. Diese kurzen Videosequenzen kannst du dann auf Youtube oder Instagram erneut hochladen.

Zum Glück gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten, um ein bestehendes Format zu verändern. Du könntest zum Beispiel auch deine Podcast-Folgen in Blogartikel transkribieren oder aus deinem Blog einen neuen E-Mail-Kurs erstellen.

Beispiele:

⚜️ Podcast-Folgen transkribieren und diese in Blogartikel umschreiben
⚜️ Blogartikel in Newsletter-Updates einbauen
⚜️ Blogartikel vertonen und Inhalte als Audio-Version anbieten
⚜️ Webinar erstellen und dieses in mehrere Videoabschnitte unterteilen
⚜️ Infografik auf Basis eines Blogartikels erstellen lassen
⚜️ ,,How to”Blogartikel als Grundlage für FAQs nutzen
⚜️ PDF-Checkliste auf Basis eines Blogartikels erstellen

3. Content kombinieren

Du verfügst über zahlreiche Blogartikel oder Videos, die thematisch gut zusammenpassen? In diesem Fall könntest du dir überlegen, deinen vorhandenen Content zusammenzufassen, um es in ein größeres Content-Stück umzuwandeln.

Das bedeutet, dass du deine Blogartikel zum Beispiel in ein kostenloses E-Book umwandeln kannst. Deine Videos lassen sich eventuell für einen Online-Kurs nutzen. Diese Vorgehensweise funktioniert natürlich auch bei anderen Content-Formaten.

Beispiele:

⚜️ Eine Reihe an beliebten Blogartikeln zu einem E-Book zusammenfassen
⚜️ Thematisch passende Blogartikel zu einem neuen, umfassenden Blogbeitrag zusammenfassen
⚜️ Fragen und Antworten aus der Kundenkommunikation in einem Blogartikel zusammentragen

4. Micro-Content aus vorhandenem Content erstellen

Wie der Name bereits vermuten lässt: Bei Micro-Content handelt es sich um die kleinste Einheit von Inhalten. Diese kleinste Einheit kann bereits aus Inhalten wie einem Bild, einer Überschrift oder einem Zitat bestehen. Wichtig ist, dass der Micro-Content für sich alleine stehen kann. Micro-Content sollte zudem das Potenzial haben, genügend Aufmerksamkeit zu erregen.

Dieses Content-Format lässt sich sehr leicht auf Basis deiner vorhandenen Inhalte nutzen. Aus einem Blogartikel oder einem E-Book lässt sich zum Beispiel zahlreicher Micro-Content entnehmen und im Internet verteilen. So kannst du die Bilder, Zitate, Abschnitte oder Überschriften deiner Inhalte mehrfach auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen teilen.

Beispiele:

⚜️ Einzelne Zitate / Abschnitte auf einer Grafik farblich hervorheben (z.B. mithilfe von Canva) und als Social-Media-Beitrag posten
⚜️ Einzelne Tipps eines Blogartikels als Inhalt eines Social-Media-Beitrags wiederverwenden
⚜️ Ein kurzer Ausschnitt eines Youtube-Videos / Webinars auf Social-Media teilen

Fazit – Content-Recycling sinnvoll einsetzen

Heutzutage ist es wichtig, regelmäßig Content für das eigene Online-Business zu veröffentlichen. Doch deine Inhalte müssen nicht immer neu sein.

Durch das Content-Recycling erhältst du eine tolle Möglichkeit, um mehr aus deinen bestehenden Inhalten zu machen. Und so kannst du deine Content-Pipeline auch weitaus einfacher neben deinem Tagesgeschäft auffüllen.

 

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