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17 tägliche Angewohnheiten hochproduktiver Menschen

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hochproduktive menschen

Sie möchten effektiver arbeiten, mehr Geld verdienen und Zeit für neue Projekte finden? Dann hilft es, die eigene Produktivität unter die Lupe zu nehmen und von extrem produktiven Menschen zu lernen.

In diesem Beitrag entdecken Sie, auf welche täglichen Angewohnheiten überdurchschnittlich erfolgreiche Personen setzen und wie auch Sie davon profitieren können.

 

Was sind die täglichen Angewohnheiten hochproduktiver Menschen?

  1. Vermeiden Multitasking
  2. Setzen Prioritäten
  3. Haben die Fähigkeit ,,Nein“ zu sagen
  4. Blockieren sich Zeit für ungestörtes Arbeiten
  5. Nehmen regelmäßig eine Pause
  6. Blenden externe Störquellen aus
  7. Führen eine 80 / 20 Analyse durch
  8. Planen den Tag im Voraus
  9. Bilden sich regelmäßig weiter
  10. Ernähren sich gesund
  11. Schieben unwichtige Aufgaben auf
  12. Delegieren richtig
  13. Sorgen für ausreichend Schlaf
  14. Meditieren regelmäßig
  15. Setzen sich klar definierte Ziele
  16. Automatisieren Aufgaben
  17. Unterteilen große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben

 

Die 17 täglichen Angewohnheiten extrem produktiver Menschen im Überblick

Angewohnheit 1: Sie vermeiden Multitasking

Multitasking gilt als eine beliebte Fähigkeit und Stärke. Aber lassen sich durch das Multitasking tatsächlich mehr Aufgaben umsetzen als mit der vollständigen Fertigstellung einer einzelnen Aufgabe? Zahlreichen Studien zu Folge wirkt sich Multitasking sogar schlecht auf die Produktivität, das Gedächtnis und die Qualität der Arbeit aus.

Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass sich extrem produktive Menschen auf eine Aufgabe zurzeit fokussieren und diese ohne Ablenkung fertigstellen.

Angewohnheit 2: Sie fokussieren sich auf die wichtigste Aufgabe und setzen Prioritäten

Auch wenn Sie unermüdlich arbeiten, Ihre Aufgabenliste wird nie kürzer? Hochproduktive Menschen suchen sich in dieser Situation die wichtigste Aufgabe heraus und stellen diese noch vor der Mittagszeit fertig. Versuchen Sie dazu sämtliche Aufgaben nach Priorität zu ordnen und verschieben Sie Aufgaben, die keine große Bedeutung für Ihre Karriere haben.

Wenn Sie sich einen besseren Überblick wünschen, lassen sich die unterschiedlichen Aufgaben in die sogenannte Eisenhower-Matrix eintragen:

eisenhower matrix

Angewohnheit 3: Sie haben die Fähigkeit ,,Nein“ zu sagen

Wenn Sie Ihren Erfolg steigern möchten, müssen Sie nicht jedem Auftrag oder Auftritt zusagen. Hochproduktive Menschen wissen, dass Prioritäten wichtig sind, und setzen Ihre Ab- und Zusagen bewusst ein.

Auch wenn Sie gerne anderen Menschen und Unternehmen helfen möchten – jede Zusage aus reiner Höflichkeit hält Sie zwangsläufig von den Optionen ab, die wichtiger für Ihre Karriere sind.

Angewohnheit 4: Sie blockieren sich täglich mehrere Stunden Zeit für ungestörtes Arbeiten

In dem Buch ,,The One Thing“ beschreibt der Autor Gary Keller, wie sich die persönliche Produktivität durch das Blockieren von vier bis fünf Stunden Arbeitszeit deutlich steigern lässt. Versuchen Sie, sich dazu eine Umgebung zu schaffen, in der Sie nicht gestört oder abgelenkt werden können.

In diesem Zeitraum sollten Sie an Aufgaben arbeiten, die für Ihren langfristigen Erfolg entscheidend sind. Der Vorteil liegt darin, dass Sie in einen konzentrierten Zustand gelangen, in dem mehr Kreativität und Produktivität möglich ist.

Angewohnheit 5: Sie wissen, wann eine Pause nötig ist

Bei einer produktiven Arbeitswoche kommt es nicht zwangsläufig darauf an, wie viele Stunden Sie arbeiten. Viel wichtiger ist das Verhältnis von eingesetzter Arbeitszeit und dem Ergebnis. Da hochproduktive Menschen die richtigen Aufgaben in einem kurzen Zeitfenster erledigen, bleibt ihnen ausreichend Zeit für eine erholsame und regenerative Pause.

Die Erholung von der Arbeit steigert wiederum die Konzentrationsfähigkeit und die Produktivität für nachfolgende Aufgaben. Nehmen Sie sich daher regelmäßig Pausen, um Ihre Produktivität zu steigern.

Zwei beliebte Methoden, um regelmäßig Pausen einzuhalten, sind die 50/10-Methode und die Pomodoro-Technik:

50 / 10-Methode:

Sie arbeiten 50 Minuten ununterbrochen an einer Aufgabe. Danach folgt eine 10-minütige Pause, in der Sie Ihren Schreibtisch verlassen sollten. In der Pause bietet es sich an, einige Schritte zu gehen oder sich zu dehnen.

Pomodoro-Technik:

Bei der Pomodoro-Technik gehen Sie ähnlich vor. Stellen Sie Ihren Wecker auf 25 Minuten ein und genehmigen Sie sich im Anschluss eine 5-minütige Pause, in der Sie sich entspannen.

Angewohnheit 6: Sie lassen sich weniger von externen Störquellen ablenken

Extrem hochproduktive Unternehmer, Freelancer oder Angestellte verhindern, dass sie sich von externen Störquellen ablenken lassen. Egal, ob es sich dabei um störende Arbeitskollegen, den E-Mail-Account oder Social Media handelt. Entscheidend ist, eine passende Lösung für jede Ablenkung zu finden.

Erzählen Sie Ihren Arbeitskollegen (wenn es möglich ist), dass Sie nur zu einer bestimmten Zeit ansprechbar sind, um Ihre Aufgaben effektiv abzuarbeiten.

Gegen Ablenkungen aus dem Internet helfen Programme wie Forest oder Stayfocused. Durch das Aktivieren eines der Programme haben Sie zeitweise keinen Zugriff auf Social Media oder störende Websites. Das Ergebnis: Sie arbeiten weitaus fokussierter und erzielen bessere Ergebnisse.

Angewohnheit 7: Sie führen eine 80 / 20 Analyse durch

Sicherlich haben Sie schon von dem Pareto-Prinzip gehört. Das Prinzip besagt, dass Sie lediglich 20 % Ihres Arbeitseinsatzes benötigen, um 80 % der Ergebnisse zu erzielen. Hochproduktive Menschen wenden dieses Prinzip in vielen unterschiedlichen Lebensbereichen an.

80 20 analyse

20 % der Arbeit ergeben 80 % der Ergebnisse.

Diese Menschen erreichen beispielsweise den Großteil der Einnahmen durch einen kleinen Teil an Kundenprojekten oder sie erzielen Ihre Trainingsergebnisse durch eine kleine Anzahl an besonders effektiven Fitnessübungen. Um die eigene Produktivität zu maximieren, ist es wichtig, die effektivsten 20 % an Ihren Aufgaben, Kunden, Trainingseinheiten oder Prioritäten zu identifizieren.

Angewohnheit 8: Sie planen Ihren Tag im Voraus

Laut des Bestseller-Autos Brian Tracy (,,Eat that Frog“) sparen Sie für jede Minute, in der Sie Ihren Tag planen, bis zu 10 Minuten an Arbeitszeit. In der Regel fangen erfolgreiche Menschen daher nicht planlos mit ihrem Tag an. Wichtige Aufgaben werden auf eine übersichtliche To-do-Liste geschrieben und nach Priorität geordnet.

Wichtig ist, dass die Liste nicht wahllos mit unwichtigen Aufgaben gefüllt wird. Fokussieren Sie sich auf Aufgaben, die Ihre Karriere voranbringen und arbeiten Sie diese strukturiert ab.

Angewohnheit 9: Sie bilden sich weiter und lesen fast täglich

Unproduktive Menschen betrachten gerne die Ausgaben, welche sie für ein Buch oder einen Kurs investieren müssen. Hochproduktive Menschen sehen dagegen den Mehrwert, den das Lernen bietet. In einem 5-stündigen Kurs für E-Mail-Marketing könnten Sie beispielsweise lernen, wie Sie Ihre Effektivität beim Newsletter-Versand erhöhen.

In Zukunft sparen Sie daher bei jeder Newsletter-Erstellung wertvolle Zeit oder steigern Ihren Umsatz. Durch das Erlernen neuer Fähigkeiten oder Tricks lässt sich daher die persönliche Produktivität langfristig optimieren.

Angewohnheit 10: Sie ernähren sich gesund und ausgewogen

Durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung steigern Sie nicht nur Ihr Wohlbefinden und erreichen Ihre Fitnessziele schneller. Eine vollwertige Ernährung trägt ebenfalls zu einem besseren Energiehaushalt bei. Erst die Aufnahmen von wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen lässt Ihren Körper und Geist in Höchstform auflaufen.

hochproduktive menschen

Lecker aber kontraproduktiv: Beim Mittagessen sollten Sie auf schwer verdauliche Speisen (wie Burger, Pommes, Süßspeisen) verzichten, um einem Nachmittagstief zu entgehen.

Zu der Mittagszeit bietet es sich zudem an, auf leicht verdauliche Kost wie Salate oder magere Fischgerichte zu setzen. Auf diese Weise sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie nach der Mittagspause in ein Nachmittagstief verfallen. Sie blicken daher nicht müde auf Ihren Bildschirm, sondern verfügen über die nötige Energie, um Ihre Arbeit effektiv umzusetzen.

Angewohnheit 11: Sie fokussieren sich nicht auf unwichtige Aufgaben

Haben Sie schon einmal etwas von der ,,Kreativen Prokrastination“ gehört? Es handelt sich dabei um das absichtliche Aufschieben von unwichtigen Aufgaben. So lassen sich mögliche Tätigkeiten vertagen, die keinen wichtigen Beitrag zu Ihren Zielen dazu steuern. Da der Tag lediglich 24 hat, können Sie unmöglich alle Ihre gewünschten Erledigungen durchführen. Schieben Sie daher unwichtige Erledigungen oder Hobbys auf, um mehr Zeit für die essenziellen Aufgaben zurückzugewinnen.

Angewohnheit 12: Sie delegieren richtig

Hochproduktive Unternehmer fokussieren sich auf die Tätigkeiten, die sie am besten umsetzen können. Und sie delegieren Aufgaben, für die sie keine Zeit finden oder wenig Know-how besitzen. Der Vorteil der Delegation: Sie können sich auf wesentlichere Aufgaben konzentrieren und erhalten dadurch bessere Ergebnisse. Wenn Sie in der nächsten Zeit passende Aufgaben abgeben möchten, dann sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

  1. Idealbesetzung finden
  2. Aufgaben und Ziele deutlich formulieren
  3. Für transparente Kommunikation sorgen
  4. Limits festlegen (z.B. Deadlines oder Budgetrahmen)
  5. Regelmäßig Rücksprachen abhalten

Angewohnheit 13: Sie sorgen für ausreichend Schlaf

Ausreichend Schlaf trägt dazu bei, dass sich Ihr Körper entspannt und Ihr Gehirn unzählige Eindrücke aus Ihrem Alltag verarbeitet. Erwachsene benötigen im Schnitt sieben bis neun Stunden Schlaf, um körperlich und geistig gesund zu bleiben. Schlafmangel verschlechtert dagegen die kognitive Leistung und führt zu körperlichen Beschwerden.

Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass hochproduktive Menschen vermehrt auf ausreichend Schlaf achten. Gründer von Amazon, Jeff Bezos, schwört beispielsweise auf acht Stunden Schlaf, um sich aktiv zu fühlen. Auch, wenn nicht immer sieben bis neun Stunden für Sie möglich sind – für den Erfolg auf Schlaf zu verzichten ist lediglich eine kurzfristige Lösung.

Angewohnheit 14: Sie meditieren regelmäßig

Von erfolgreichen Unternehmern, Investoren bis hin zu Schauspielern – viele hochproduktive Menschen setzen die Meditation heutzutage gezielt ein. Regelmäßiges Meditieren hilft Ihnen dabei, Ihre Produktivität und Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Menschen, die mehrmals die Woche meditieren, lernen zudem, achtsamer im Alltag zu sein.

Angewohnheit 15: Sie setzen sich klar definierte Ziele

Hochproduktive Menschen orientieren sich häufig an langfristigen Zielen, um wichtige Entscheidungen zu treffen oder Handlungen im Hier und Jetzt durchzuführen. Langfristige Ziele lassen sich beispielsweise in einem Zeithorizont von drei bis hin zu fünf Jahren festlegen.

An diesen Zielen werden anschließend Jahres-, Monats- und Wochenziele abgeleitet. Durch die klare Zielsetzung verlegen Sie Ihren Fokus sowie Ihre Energie auf die Zwischenziele und steigern dadurch Ihre Produktivität.

ziele

Ziele aufzuschreiben steigert die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Entscheidend ist, dass Sie Ihre Ziele schriftlich aufschreiben. Denn Menschen, die Ihre Zielsetzung auf Papier niederschreiben, weisen eine 33 % höhere Erfolgsrate beim Erreichen der festgelegten Ziele auf als Menschen, die Ihre Zielsetzung lediglich im Kopf formulieren.

Angewohnheit 16: Sie automatisieren Aufgaben

Sich wiederholende Aufgaben lassen sich häufig mithilfe von unterschiedlichen Methoden automatisieren. Beim Arbeiten mit dem Computer können Sie beispielsweise auf Shortcuts zurückgreifen. Auch im Online-Marketing können Sie heutzutage zahlreiche Schritte durch Softwarelösungen automatisieren.

Sogar einzelne Prozesse in einem Unternehmen lassen sich durch technische Lösungen automatisch umsetzen. Hochproduktive Menschen nutzen zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten, um einen höheren Output zu generieren und keine Zeit mit wiederkehrenden Aufgaben zu verschwenden. Wenn Sie Ihre Produktivität durch Automatisierung steigern wollen, sollten Sie daher auf die folgenden Punkte achten:

  • Forumuieren Sie Standard Operating Procedures (SOP) für sich wiederholende Aufgaben, damit Sie nie von vorne anfangen
  • Nutzen Sie Softwarelösungen, um Teilbereiche Ihrer Arbeit zu automatisieren
  • Bereiten Sie Templates für sich wiederholende E-Mails (z.B. für den Kundensupport, Kundenanfragen) vor

Angewohnheit 17: Sie unterteilen große Aufgaben in kleinere Teilaufgaben

Bei einem großen Projekt neigen viele Menschen schnell zum Prokrastinieren. Damit die Aufgabe nicht zu einem unüberwindbaren Berg wird, ist es sinnvoll, die Tätigkeit in kleine Teilaufgaben herunterzubrechen. Nutzen Sie die Strategie, große Pläne in übersichtliche und leicht umsetzbare Monats-, Wochen- und Tagesaufgaben einzuteilen.

So konzentrieren Sie sich nicht zwangsläufig auf einen 50-seitigen Bericht, sondern auf die ersten 500 Wörter. Überdurchschnittlich erfolgreiche Menschen lassen sich daher nicht von einer großen Aufgabe abschrecken – sie finden Wege, um diese in dem vorgegebenen Zeitfenster umzusetzen.

 


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Über den Autor:

Maxine ist Gründerin von Contentartup und hat sich darauf fokussiert das Content-Marketing von digitalen Unternehmen und Online-Shops auf ein neues Level zu heben. Sie reist leidenschaftlich gerne durch neue Länder und schreibt regelmäßig über die Themen SEO, Corporate Blogs, Digitalisierung und Online-Marketing. 

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