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Warum du eine Buyer-Persona für dein Content Marketing benötigst

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Lesezeit: 3 Minuten

Das Content Marketing unterliegt dem Wandel unserer digitalen Zeit und wird dauerhaft durch neue Trends im Online Marketing geprägt. Eine bestimmte Regel bleibt jedoch weiterhin top-aktuell: Kenne deinen Kunden genau!

Unabhängig davon, welche Inhalte du für dein Startup produziert, du solltest dich immer an dem potenziellen Kunden orientieren. Blogartikel, Podcasts oder Videos sollten das angestrebte Publikum bestenfalls emotional ergreifen. Aus diesem Grund müssen die gewählten Inhalte punktgenau an die Zielgruppe angepasst werden.

In der Praxis funktioniert daher die Erstellung einer sogenannten Buyer-Persona sehr gut. Damit du die Vorteile einer Buyer-Persona besser verstehen und einsetzen kannst, möchte ich im Folgenden näher auf die unterschiedlichen Details der Persona eingehen. Im Anschluss erhältst du eine kostenlose Vorlage (inklusive B2B Special), um eine Buyer-Persona für dein Startup aufzustellen.

Was ist eine Buyer-Persona?

Eine Buyer-Persona umfasst die Aufstellung einer fiktiven Darstellung eines potenziellen Kunden der angestrebten Zielgruppe. In der Regel kann eine Buyer-Persona schriftlich in einem Dokument festgehalten werden – Unternehmen wie American Express haben ihre Persona dagegen weitaus lebendiger gestaltet. Es steht dir demnach frei, ob du deiner Persona einen Namen geben möchtest oder das Aussehen bildhaft darstellen möchtest.

In jedem Fall kann garantiert werden, dass dein Startup ein glasklares Bild des idealen Kunden erhält. Obwohl eine derartige Kunden-Persona bereits in der Produkt- und Serviceentwicklung eine wichtige Rolle spielt, setzt die Persona im Content Marketing noch eine Ebene tiefer an. In diesem Zusammenhang werden nicht nur demographische Faktoren hinterfragt, sondern auch auf den Sprachstil und die Social-Media-Nutzung des potenziellen Kunden eingegangen. Zusammenfassend enthält eine typische Buyer-Persona folgende Merkmale:

  • Demographisch: Alter, Familienstand, Bildung, Einkommen
  • Psychographisch: Lebensstil, Werte, Prioritäten, Sprachstil, Social Media Nutzung
  • Emotional: Herausforderungen, Frustrationen, Ängste, Sorgen

Durch die Nutzung dieser Daten wird es dir leichter fallen, Content zu erstellen, den deinen Kunden auch wirklich anspricht und ihn emotional ergreift. In diesem Sinne könntest du beispielsweise einen Blogartikel erstellen, der ein bestimmtes Alltagsproblem deines Zielkunden behandelt. In diesem Blogartikel könntest du den potenziellen Kunden anschließend über gängige Lösungsmethoden informieren. Das beiläufige Ergebnis ist: dein Kunde fühlt sich von dir und deinem Startup verstanden und vertraut dir.

Wie kannst du relevante Daten für eine Buyer-Persona generieren?

Besonders als Startup kann es schwer sein, eine aussagekräftige Buyer-Persona aufzustellen. Da die Persona deine Zielgruppe repräsentiert, sollte diese relativ standhaft sein. Tatsächlich kann sich die angestrebte Zielgruppe jedoch durch Sprints und Iterationen ändern. Aus diesem Grund sollten dann Daten für das Content Marketing generiert werden, wenn du dein Geschäftsmodell ausreichend getestet hast. Anschließend empfiehlt es sich, eine oder mehrere Methoden anzuwenden, um relevante Informationen zu sammeln.

Eigene Recherche

Dank zahlreicher offener Datenbanken und Studien kannst du einen Großteil der demographischen Faktoren selbst recherchieren. Es ist allerdings wichtig, sich nicht blind darauf zu verlassen. Im Laufe der Zeit solltest du daher auf hauseigene Business Data setzen.

Business Data

Abhängig von deiner Infrastruktur bieten sich Point of Sale Systeme (PoS), Website Analytics oder Customer Relationship Management Tools (CRM) an, um den demographischen Daten auf den Zahn zu fühlen.

Interviews

Interviews mit potenziellen Kunden oder Early-Adapters bieten eine hervorragende Gelegenheit, um Informationen über die psychographischen und emotionalen Faktoren zu erfahren. Da du bereits durch deine Produkt – oder Serviceentwicklung auf zahlreiche “real-world“ Kundengespräche angewiesen bist, fügst du einfach einige Fragen hinzu.

Social Media

Menschen nutzen die Sozialen Medien oftmals, um ihren eigenen Frust über ihre Probleme herauszulassen. Daher solltest du passende Foren oder Facebook-Gruppen durchleuchten, in denen sich deine potenziellen Kunden aufhalten. Grundsätzlich kannst du somit nützliche Informationen über die emotionalen Faktoren erfahren. Demzufolge kannst du durch die Sozialen Medien herausfinden, welche Sprachwahl dein potenzieller Kunde nutzt oder welchen Lebensstil er bevorzugt.

Welche Unterschiede gibt es bei einer Buyer-Persona für B2B oder B2C zu beachten?

Grundsätzlich deckt eine einfache Buyer-Persona alle nötigen Faktoren für einen B2C-Kunden ab. Wenn sich dein Startup dagegen auf B2B-Kunden fokussiert, solltest du deine Persona diesbezüglich erweitern.

Um Content für einen B2B-Kunden zu erstellen, solltest du seine persönlichen beruflichen Ziele ins Gedächtnis rufen. Was möchte dein Ansprechpartner in seinem Unternehmen erreichen? Welche Position und Verantwortung hat er inne? Mit welchen beruflichen Herausforderungen hat der Business-Kunde momentan zu kämpfen? In der kostenlosen Vorlage erhältst du zusätzliche Fragen für einen B2B-Kunden.

In beiden Bereichen musst du dich somit in die aktuellen Lebensumstände des Kunden hineinversetzen. Visualisiere daher seine persönlichen Ziele, Sorgen und Wünsche, um passende Inhalte zu erstellen.

Fazit

Eine Buyer-Persona ist ein einmaliger Aufwand, der sich langfristig wirklich bezahlt macht. Die Erstellung einer Persona ist zudem eine ideale Möglichkeit, um mögliche Risiken im Content Marketing zu minimieren. Selbstverständlich sollte ein Startup seine Buyer-Persona ständig auf dem neusten Stand halten und an Änderungen in der Produkt- oder Serviceentwicklung angepasst werden.

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