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6 elementare Bestandteile einer Website für effektives Inbound Marketing

Content Marketing Blog für digitale Unternehmen

website für Inbound Marketing

EineWebsite ist das virtuelles Aushängeschild für Ihr Unternehmen. In der realen Welt würden Sie Ihr Aushängeschild liebevoll designen und mit passenden Farben und Details schmücken, um neue Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen. Warum sollte man diese Herangehensweise nicht auch im Internet nutzen?

Tatsächlich gibt es immer noch viele Websites, die nicht mobil-freundlich sind oder über ein schreckliches Design aus den 90er Jahren verfügen. Viele Websites setzen zudem auf störende Bannerwerbung. Für die User-Experience stellen derartige Entscheidungen ein absolutes No-Go dar. Wer vom Inbound Marketing für sein Unternehmen profitieren möchte, der sollte zwangsläufig auf eine professionell designte Website setzen, die inhaltlich und strukturell einwandfrei ist.

In diesem Artikel gehe ich darauf ein, wie Sie Ihre Unternehmenswebsite aufsetzen und organisieren sollten, um diese bestmöglich auf das Inbound Marketing vorzubereiten.

Eine passende Website für das Inbound Marketing

Das Inbound Marketing ist eine Methode, um potenzielle Kunden auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen, ohne dass Sie diese wie bei der Kaltakquise direkt ansprechen. In diesem Sinne erstellen Sie passende Inhalte und organisieren Ihre Website so, dass Ihre Zielgruppe auf Sie zukommt. Im Idealfall investieren Sie in eine Inbound Marketing Strategie, um Ihren Kundenstamm zu erhöhen und um letztlich Ihre Umsätze zu steigern. Im Schnitt ist Inbound Marketing laut Demand Metric sogar 3-mal effektiver als klassisches Outbound Marketing. Es gibt also keinen Grund, um als digitales Unternehmen oder Online-Shop auf das Inbound Marketing zu verzichten.

Wie können Sie Ihre Website gestalten und diese bestmöglich für das Inbound Marketing nutzen? Grundsätzlich sollten Sie keine Website aufsetzen, bevor Sie eine konkrete Vorstellung von Ihrer Zielgruppe, Ihren Zielen und Ihrer Strategie haben. Ihre Website stellt letztlich nur eine Plattform dar und nicht das Endziel Ihrer Strategie. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Website strikt an Ihrem potenziellen Kunden auszurichten. Das gesamte Design, die Struktur und der Inhalt orientieren sich an der Strategie und nicht umgekehrt.

Worauf sollte geachtet werden?

1. Suchmaschinen-Optimierung (SEO)

Keywords

Spätestens im Jahre 2019 sollten Web-Inhalte nicht mehr für Suchmaschinen erstellt werden, sondern für den Endkunden. Trotzdem ist es weiterhin, sinnvoll eine umfassende Keyword-Recherche durchzuführen und die Keywords an den richtigen Stellen einzubinden. Demnach sollten relevante Keywords weiterhin in den URL-Strukturen, in den Meta-Beschreibungen und in den H1 oder H2 Überschriften auftauchen.

Onpage SEO

Auf der anderen Seite kann es im Sinne des Inbound Marketings sinnvoll sein, die Website auch technisch und strukturell zu optimieren. Die technische Optimierung könnte beispielsweise daraus bestehen, die Ladezeit zu verkürzen oder defekte Seiten zu entfernen. Eine strukturelle Optimierung kann beispielsweise durch eine Ausbesserung der internen Links durchgeführt werden.

Offpage SEO

Die Durchführung einer Offpage-Optimierung hat sich in den vergangenen Jahren stark geändert. Der Google-Algorithmus präferiert inzwischen hochwertige Links, die von Website mit einer hohen Domain Authority (DA) stammen. Wer ein starkes Backlink-Profil aufbauen will, der sollte daher nicht wahllos Links setzen, sondern Website-Betreiber mit einer hohen DA kontaktieren.

2. Responsive Design – An Smartphones & Tablets anpassen

Websites sollten heutzutage grundsätzlich an die Nutzung von Smartphones und Tablets angepasst werden. Laut Mobile-Zeitgeist wurde der weltweite Website-Traffic im Jahre 2017 zu 47 % von Smartphones verursacht – Tendenz steigend. Auch wenn es sich hierbei nur um einen Durchschnittswert handelt und unterschiedliche Ergebnisse je nach Unternehmen aufkommen können, so sollte diese Entwicklung keinesfalls missachtet werden.

Fakt ist auch, dass die Sozialen-Medien zu 80 % durch Smartphones genutzt werden. Sofern Ihre Social-Media-Kanäle auf Ihre Unternehmens-Website verweisen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Website durch ein Smartphone aufgerufen wird.

Um durch das Inbound Marketing Kunden auf Sie aufmerksam zu machen und an Ihr Unternehmen zu binden, muss daher auch die Gerätewahl der Websitenutzer beachtet werden. Responsive Webdesign stellt daher keine Option mehr dar, sondern eine Grundvoraussetzung, um Ihr Inbound Marketing zu optimieren.

3. Cross-Browser-Tests

Abhängig von Ihrem persönlichen Web-Browser, kann schnell vergessen werden, dass Ihre potenziellen Kunden eventuell einen anderen Browser nutzen. Aufgrund der Tatsache, dass jeder Browser Ihre Inhalte unterschiedlich darstellt, müssen sogenannte ,,Cross-Browser-Tests“ durchgeführt werden.

Programme wie Ghostlab oder CrossBrowserTesting können Ihnen dabei helfen, Ihre Unternehmens-Website in zahlreichen Browsern visuell darzustellen. In der Regel erhalten Sie bei diesen Programmen pro Browser eine Auswahl an Screenshots, welche Ihnen die Unterschiede deutlich machen. Anschließend sollte das Design auf allen gängigen Browser abgeglichen werden und gegebenenfalls angepasst werden.

4. Professionelles Web-Design

Das Design Ihrer Website spiegelt sich unter anderem in den gewählten Farben, Formen und Fonts wider. Mit anderen Worten Sie können Ihre Corporate Idenity durch ein passendes Design optimal ausdrücken. Zudem sollte die Navigation der Website einfach zu bedienen sein. Der Aufbau sowie das Navigationsmenü müssen daher schlicht und übersichtlich sein, damit sich potenzielle Kunden ohne Aufwand zurechtfinden. Darüber hinaus entscheidet das Webdesign darüber, ob Sie Ihr Kunde als professioneller Anbieter wiedererkennt oder nicht.

Wenn Sie auf DIY setzen und Kosten sparen möchten, dann können Sie ein passendes Content-Management-System (CMS), ein Theme und weitere Plugins selbst installieren. Im Schnitt sollten dabei Kosten von 100 bis 500 € entstehen. Diese Variante eignet sich besonders für junge Unternehmen, die sich schrittweise entwickeln möchten. Ein professioneller Web-Designer erwartet dagegen je nach Aufwand Preise ab 1000 €.

5. Hochwertiger Content – Inhalte für Ihr Inbound Marketing

Die Inhalte Ihrer Website sind ein Grundpfeiler Ihres Inbound Marketings. Ohne hochwertige, relevante, nützliche oder unterhaltsame Inhalte, kann das Inbound Marketing nur schwer umgesetzt werden. Aus diesem Grund sollte sich Ihr Unternehmen darauf fokussieren, hochwertige Web-Inhalte herzustellen oder produzieren zu lassen. In diesem Sinne können Videos, Blogartikel, Case Studies oder auch Podcasts einen großen Wert zum Inbound Marketing beitragen.

Es ist sinnvoll, die erstellten Inhalte an den potenziellen Kunden direkt anzupassen. Daher sollten Sie sich die Sprache, Gewohnheiten und Herausforderungen des Kunden ins Gedächtnis rufen. Darüber hinaus sollten auch dringend demografische und psychografische Faktoren des Zielkunden bei der Erstellung der Inhalte beachtet werden.

6. Copywriting

Ihre Inbound Marketing Aufwendungen sind erst dann erfolgreich, wenn Sie Ihre potenziellen Kunden von sich aus ansprechen. Daher ist es sinnvoll, wenn sich der Kunde durch bestimmte Werbesprüche zu einer wünschenswerten Aktion anregen lässt. Call to Actions (CTAs) oder medienwirksame Überschriften, erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr potenzieller Kunde eine gewünschte Handlung auf Ihrer Website ausführt. Einige Beispiele für wirksame CTAs in unterschiedlichen Kategorien sind:

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Bitte beachten Sie dabei, dass jeder CTA ein oder zwei bestimmte Wörter enthält, die dem potenziellen Kunden einen besonderen Mehrwert bieten sollten. Die zeitliche Begrenzung, Exklusivität oder Risikominimierung können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass ein Website-Besucher die gewünschte Aktion letztlich durchführt.

Fazit – Eine Website für das Inbound Marketing

Wenn man auf die Fakten schaut, dann ist das Inbound Marketing eine effektive Methode für neu digitale Unternehmen. Auf der anderen Seite müssen zahlreiche Voraussetzungen auf der Website umgesetzt werden, damit diese Form des Online-Marketings ihre vollständige Wirkung entfaltet.