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Wie funktioniert das Inbound-Marketing?

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Das digitale Zeitalter hat das Kaufverhalten der Konsumenten grundlegend geändert. Mit dieser Veränderung geht auch ein starker Wandel innerhalb des klassischen Marketings einher. Die Inbound Marketing Methode ist dagegen ein relativ innovativer Ansatz, der das neuartige Such- und Kaufverhalten aufgreift und zudem besonders gut für junge Unternehmen geeignet ist. In diesem Artikel möchte ich dir aufzeigen, in welche Stufen du das Inbound-Marketing grundlegend einteilen kannst.

Das Inbound Marketing und seine Vorteile auf einen Blick

Die Inbound Marketing Methode zielt darauf ab, die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden durch passende Inhalte, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Social-Media-Marketing zu gewinnen. Im Vergleich zum klassischen Direktmarketing wird mit dieser Methode nicht die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erkämpft, sondern schrittweise für sich gewonnen. Ziel des Inbound-Marketings ist, dass potenzielle Kunden in unterschiedlichen Abschnitten der Customer-Journey einen Mehrwert erhalten und sich zunehmend für dein Start-up interessieren.

Deine Zielgruppe kommt somit auf dich und deine Unternehmensleistung zu. Diese Form der Akquise ist laut Demand Metric nicht nur kostengünstiger als klassische Marketingmethoden, sie steigert auch die Qualität der Leads. Darüber hinaus kann eine Investition in das Inbound-Marketing folgenden Vorteile enthalten:

  • Gesteigerte Reichweite
  • Verbessertes SEO-Ergebnis durch hochwertige Inhalte
  • Effektive und effiziente Kundenakquise
  • Aufbau von loyalen Kundenbindungen

Auf der anderen Seite kann der Aufbau einer Inbound-Marketing-Kampagne auch langfristige und übergeordnete Ziele des Unternehmens beeinflussen. Durch eine verbesserte Kundenakquise und eine stärkere Kundenbindung können somit auch Umsätze gesteigert werden.

Wie funktioniert das Inbound-Marketing?

Die einzelnen Stufen der Inbound-Methode erinnern fern an das klassische Marketing. Auch bei dem innovativen Ansatz werden zunächst die Aufmerksamkeit und das Interesse eines potenziellen Kunden gewonnen. Anschließend soll in dem Kunden der Wunsch entfachen, das Produkt oder die Dienstleistung eines Unternehmens zu erwerben. Innerhalb des Inbound Marketings kommen allerdings unterschiedliche Maßnahmen zum Einsatz, die sich vom traditionellen Marketing abgrenzen. Die einzelnen Stufen und Taktiken im Inbound-Marketing erfährst du im Folgenden:

Generierung von Aufmerksamkeit und Interesse

Die erste Stufe im Inbound Marketing fokussiert sich darauf, fremde Internetnutzer in Website-Besucher zu verwandeln. Dieser Vorgang kann durch ein sehr gutes Suchmaschinen-Ranking, einen passenden Social-Media-Auftritt und kundenspezifische Webinhalte erfolgen. In diesem Sinne tragen deine SEO-Maßnahmen dazu bei, dass deine Zielgruppe über bestimmte Keywords auf deine Website findet. Aus diesem Grund musst du vorab analysieren, welche Keywords deine Zielgruppe vermutlich benutzen wird und die Web-Inhalte daran anpassen.

Potenzielle Kunden können allerdings auch über deine Social-Media-Kanäle gewonnen werden. Wenn du deine erstellten Blogartikel, Podcasts oder Infographics regelmäßig in den Sozialen Medien veröffentlichst, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass fremde Internetnutzer auf dich aufmerksam werden. Die Herausforderung liegt an dieser Stelle besonders darin, innerhalb der Masse an Web-Inhalten von der Zielgruppe wahrgenommen zu werden. Deine Bemühungen sollten in der ersten Stufe daher zielgerichtet sein und nicht per se deine Produkte oder Dienstleistungen in den Vordergrund stellen.

Leadgeneration

In diesem Schritt werden interessierte Website-Besucher in Leads verwandelt. Je nach den individuellen Key Performance Indicators (KPIs) in deinem Start-up, kann dies der Download eines E-Books, die Eintragung für einen Newsletter oder auch die Ausfüllung eines Kontaktformulars sein. An dieser Stelle zeigt der potenzielle Kunde ein Interesse an deinen hochwertigen sowie exklusiven Inhalten und ist bereit seine Kontaktinformationen bereitzustellen.

Damit dieser Schritt innerhalb des Inbound-Marketings problemlos realisiert werden kann, müssen bestimmte Maßnahmen effektiv umgesetzt werden. Um dem potenziellen Kunden exklusive Inhalte anzubieten, sollten diese vorab strategisch geplant und hergestellt werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Inhalte auf einer Landing Page mit passenden Call To Actions (CTAs) zu vermarkten. Wenn du die Leadgeneration langfristig steigern möchtest, empfiehlt es sich, A/B Tests regelmäßig durchzuführen. Die Tests geben dir anschließend einen Aufschluss darüber, welche Maßnahmen die größten Erfolgschancen innerhalb der Leadgeneration haben.

Kaufentscheidung

Sobald potenzielle Kunden die dritte Stufe erreicht haben, ziehen sie eine Kaufentscheidung in Betracht. Im Inbound Marketing ist dieser Schritt darauf ausgerichtet, Leads in zahlende Kunden zu verwandeln. Um diese Stufe effektiv umzusetzen, müssen die richtigen Leads zur passenden Zeit mit dem Produkt oder Service beworben werden. Du solltest daher genau einschätzen können, wo sich der potenzielle Kunde innerhalb der Customer-Journey befindet und welche Informationen er für einen Kauf benötigt.

Kostenlose Demoversionen oder ein unverbindliches Erstgespräch können dem potenziellen Kunden wichtige Informationen bieten, die ihm zu einer endgültigen Kaufentscheidung veranlassen. Ein Demo-Test oder ein Gespräch zeigt dem Kunden daher direkt auf, wie er von dem Produkt oder dem Service profitieren kann.

Aufbau loyaler Kundenbeziehungen

Die Inbound-Marketing-Methode umfasst nicht nur den Aufbau eines Kundenstammes, sondern auch den Erhalt der Kunden. Ein Bericht des Harvard Business Reviews zufolge sind die Kosten für eine Neukundengewinnung bis zu 25-mal größer als eine Investition in eine bestehende Kundenbeziehung. Es ist daher sinnvoll, auch hier das Inbound-Marketing anzuwenden, um bestehende Kunden zu erhalten. Darüber hinaus können zufriedene Kunden als Promoter oder Testimonial für dein junges Unternehmen fungieren.

Damit du deinen Kunden langfristig an dich binden kannst, solltest du ihm auch nach dem Kauf einen Mehrwert bieten können. Die Maßnahmen müssen daher an die zusätzlichen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Ausführliche Gebrauchsanweisungen für das erworbene Produkt oder die Dienstleistung können beispielsweise in einem Blogartikel zusammengefasst werden. Zudem eignet es sich, eine zusätzliche Newsletter-Liste zu erstellen, die speziell an deine Käufer gerichtet ist. Auf diese Weise kann garantiert werden, dass deine bisherigen Kunden weiterhin mit maßgeschneiderten Inhalten versorgt werden.

Fazit

Wer in die Inbound Marketing Methode investieren möchte, sollte eine klare Vorstellung der einzelnen Kontaktpunkte mit einem potenziellen Kunden haben. Die Maßnahmen und erstellten Inhalte richten sich im Inbound-Marketing stets an den unterschiedlichen Stufen aus und sollten daher unbedingt beachtet werden. Insgesamt können Start-ups und Selbstständige das Inbound Marketing als eine leistungsstarke Methode nutzen, um neue Leads und Kunden effektiv zu gewinnen.

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