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Zeitmanagement optimieren: 14 Tipps für einen produktiveren Arbeitsalltag im Business

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zeitmanagement

Sie fühlen sich oft gestresst und am Ende Ihres Arbeitstages bleibt dennoch ein Berg an unbearbeiteten Aufgaben in Ihrem Business über? Die gute Nachricht ist: Dieses Problem lässt sich mithilfe eines besseren Zeitmanagements lösen.

Denn verschiedene Zeitmanagement-Methoden helfen Ihnen dabei, Ihre Produktivität zu steigern, mehr Freizeit zu gewinnen und Ihren Erfolg zu steigern. Wir stellen Ihnen dazu 14 beliebte Methoden vor, durch die Sie lernen, Ihre Zeit besser zu nutzen.

Was bedeutet Zeitmanagement?

Zeitmanagement steht für die effektive Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit. Das Zeitmanagement beruht auf einer strategischen und operativen Ebene, in der die einzelnen Strategien und Maßnahmen festgelegt werden. Da die Zeit als begrenzte Ressource gilt, kommen dabei verschiedene Methoden des Selbstmanagements zum Einsatz.

Was sind die Vorteile vom effektiven Zeitmanagement?

Durch gutes Zeitmanagement haben Sie nicht nur mehr Zeit für Aktivitäten mit der Familie oder für Ihre Freizeit. Denn ein gut durchdachtes Zeitmanagement erhöht auch Ihre Leistungsfähigkeit, steigert Ihre Produktivität und senkt Ihren Leistungsdruck im Business.

Wenn Sie Ihre Zeit besser planen, fühlen Sie sich weniger gehetzt und erledigen dennoch wichtige Aufgaben. Insgesamt profitieren Sie durch das Zeitmanagement von den folgenden Vorteilen:

    • Erledigung der wichtigsten Tätigkeiten im Business
    • Mehr Freiraum für Kreativität und neue Ideen
    • Zusätzliche Freizeit
    • Vermeidung und Abbau von Stress
    • Klarer Überblick über den Arbeitsalltag

Was sind die häufigsten Gründe für schlechtes Zeitmanagement?

Bevor Sie einen Blick auf die nachfolgenden Tools und Methoden werfen, ist es hilfreich, sich mit den möglichen Ursachen für schlechtes Zeitmanagement zu beschäftigen.

Denn nur, wenn Sie die individuellen Gründe für Ihre Zeitarmut kennen, lässt sich Ihr Problem beheben. Im Folgenden finden Sie dazu mögliche Situationen und Angewohnheiten, die zu einem schlechten Zeitmanagement beitragen:

    • Sie lassen sich durch Störfaktoren wie E-Mails oder Small Talk ablenken
    • Sie haben eine fehlerhafte Einschätzung für Ihre verfügbare Zeit am Tag / Woche
    • Sie geben keine Aufgaben ab
    • Sie können nicht ,,Nein“ sagen und füllen Ihren Kalender mit unwichtigen Aufgaben, Erledigungen und Gefallen
    • Sie koordinieren Ihre Termine schlecht mit Ihren Mitmenschen wie Familienmitgliedern, Kunden, Mitarbeitern
    • Sie priorisieren Ihre Aufgaben nicht richtig

Haben Sie sich bei mindestens einer der aufgeführten Angewohnheiten wiedererkannt? Dann können Sie die folgenden 14 Methoden, Tools und Tipps nutzen, um mehr Zeit aus Ihrem Arbeitsalltag herauszuholen.

14 Zeitmanagement-Tipps für einen produktiveren Arbeitsalltag

Zeitmanagement-Tipp 1: Sich klare Prioritäten setzen

Effektives Zeitmanagement bedeutet, dass Sie ausreichend Zeit für Ihre wichtigsten Aufgaben finden. Damit sich genügend Zeit im Arbeitsalltag einplanen lässt, ist es wichtig, Ihre Aufgaben zu priorisieren.

Die ABC-Methode erweist sich in diesem Bereich als besonders effektiv. Teilen Sie dazu Ihre bevorstehenden Aufgaben in die Kategorien A (sehr wichtig), B (weniger wichtig) und C (relativ unwichtig) ein:

Kategorie A: Es handelt sich um Aufgaben, die einen wesentlichen Teil zum angestrebten Erfolg beitragen. Um Ihre Zeit bestmöglich zu nutzen, sollten Sie sich mindestens die Hälfte Ihrer Arbeitszeit mit den Aufgaben der Kategorie A beschäftigen. In diese Kategorie fallen in der Regel strategische Aufgaben, die zu langfristigen Ergebnissen im Business beitragen.

Kategorie B: Für Aufgaben der Kategorie B sollten Sie circa 25 % Ihrer Arbeitszeit einplanen. Meist handelt es sich dabei um Verwaltungsaufgaben oder organisatorische Tätigkeiten, die im Laufe der Arbeitswoche erledigt werden sollten.

Kategorie C: In Kategorie C fallen jene Aufgaben oder Tätigkeiten, die keinen beachtlichen Beitrag zu Ihrem angesteuerten Ziel beitragen. Es handelt sich dabei beispielsweise um die Beantwortung von unwichtigen E-Mails oder die Sortierung Ihres Adressbuches.

 

Zeitmanagement-Tipp 2: Sich eine Not-To-Do-Liste erstellen

To-Do-Listen kennt jeder. Sie tragen einen wichtigen Teil zum richtigen Zeitmanagement bei. An dieser Stellen werfen wir allerdings einen Blick auf die sogenannte Not-To-Do-Liste. In diese Liste tragen Sie die Tätigkeiten ein, mit denen Sie auf keinen Fall Zeit verplempern wollen. Beispiele für die Not-To-Do-Liste sind:

Tätigkeiten, die Sie während der Arbeitszeit unterlassen könnten:

Social Media Accounts nutzen
Ständiges Überprüfen der E-Mails
Sich zu oft auf Small Talk einlassen

Tätigkeiten, die Sie während der Freizeit unterlassen könnten:

Regelmäßig auf das Smartphone schauen
Für Kunden und Mitarbeiter erreichbar sein
Mehr als zwei Filme oder Serien in der Woche sehen

Ziel der Not-To-Do-Liste ist es, Zeit und Energie einzusparen. Mit dieser Liste gehen Sie daher aktiv gegen Zeitfresser vor und verschaffen sich einen größeren Zeitpuffer für wichtige Aufgaben.

 

Zeitmanagement-Tipp 3: Die ALPEN-Methode

Wer eine konkrete Methode zum Zeitmanagement sucht, die sich ohne viel Aufwand umsetzen lässt, sollte einen Blick auf die ALPEN-Methode werfen. Denn mithilfe dieser Methode bringen Sie schnell Ordnung in Ihren Arbeitsalltag.

ALPEN steht dabei für:

Aufgaben, Termine und geplante Aktivitäten notieren
Länge schätzen
Pufferzeiten einplanen
Entscheidungen treffen
Nachkontrolle

Aufgaben, Termine und geplante Aktivitäten notieren

Zunächst schreiben Sie am Vorabend Ihres nächsten Arbeitstages alle anstehenden Aufgaben, Termine oder Aktivitäten auf. Dazu gehören nicht nur die Vorbereitungen für ein wichtiges Meeting, sondern auch kurzweilige Aufgaben. Erstellen Sie dazu eine To-Do-Liste, die keine Rücksicht auf die Reihenfolge oder Prioritäten beinhaltet.

Länge der einzelnen Aufgaben schätzen

Bei dem zweiten Arbeitsschritt schätzen Sie für jede Tätigkeit den ungefähren Zeitaufwand ein. Einem Teammeeting können Sie beispielsweise 60 Minuten zuordnen. Der Ausarbeitung an einem neuen Konzept geben sie beispielsweise 120 Minuten usw.

Achten Sie allerdings darauf, dass Sie den Zeitaufwand realistisch einschätzen. Notieren Sie sich außerdem die Aufgaben mit den zugewiesenen Uhrzeiten und setzen Sie sich ein Zeitlimit. Auf diese Weise setzen Sie Ihre Zeit effizienter ein und steigern Ihre Produktivität drastisch.

Pufferzeiten als Teil der ALPEN-Methode einbeziehen

Da es sich bei dem geschätzten Zeitaufwand nur um einen Richtwert handelt, trifft Ihre Prognose nicht immer zu. Sie unterschätzen den Aufwand oder jemand stört Sie und schon haben Sie Ihr eigenes Zeitlimit überschritten: Das sorgt nicht nur für Stress, sondern auch für Zeitverschwendung.

Bauen Sie sich also Pufferzeiten ein, die mögliche Störungen oder falsche Schätzungen einkalkulieren. Laut der ALPEN-Methode sollten Sie daher nur circa 60 % Ihres Arbeitstages fest verplanen. Die übrigen 40 % sollten Sie für unerwartete Probleme, Gespräche mit Mitarbeitern oder sonstige Störungen einrechnen.

Entscheidungen treffen

Entscheidungen sind sehr wichtig, wenn Sie Ihre Zeit besser managen wollen. Auch bei der ALPEN-Methode müssen Sie Entscheidungen darüber treffen, welche Aufgaben Sie eliminieren, vertagen oder outsourcen können. Bei diesem Schritt geht es also vorrangig darum, Ihre Prioritäten festzulegen.

Nachkontrolle durchführen

Am Ende des Arbeitstages sollten Sie Ihren Umgang mit der ALPEN-Methode reflektieren. Überprüfen Sie, ob Sie Ihre Aufgaben wie geplant abarbeiten konnten oder ob Sie von Ihrer Planung abgewichen sind. Dieser Schritt hilft Ihnen somit, Ihre Planungsgenauigkeit und Ihr Zeitmanagement enorm zu verbessern.

 

Zeitmanagement-Tipp 4: Getting-Things-Done (GTD) als Zeitmanagement-System nutzen

1. Schritt der GTD-Methode: Alles sammeln

Im ersten Schritt sammeln und notieren Sie alle aktuellen Aufgaben, Ideen oder Erledigungen, die auf Sie einströmen. Das bedeutet, dass Sie sich wenige ,,Eingangskörbe“ zusammenstellen, in denen Sie Ihre Gedanken thematisch einordnen.

Das hilft Ihnen dabei, den Kopf frei zu machen und zu entlasten. Die ,,Eingangskörbe“ können Sie in der Form von einem Ablagekorb für Zettel oder auch als digitale Variante am Computer umsetzen.

2. Schritt der GTD-Methode: Aufgaben durcharbeiten

Bei dem Durcharbeiten der Eingangskörbe geht es darum, die jeweiligen Aufgaben in das GTD-System einzuordnen. Lässt sich eine Aufgabe in weniger als zwei Minuten umsetzen, dann sollten Sie die Tätigkeit sofort erledigen. Nehmen Aufgaben mehr Zeit in Anspruch, sollten Sie sich an den folgenden Fragen orientieren:

Was sollte ich unternehmen?
Kann jemand anderes die Aufgabe erledigen?
Kann die Aufgabe verschoben werden?

Bearbeiten Sie bei diesem Schritt immer nur eine Aufgabe zurzeit und legen Sie kein Element zurück in den Eingangskorb.

3. Schritt der GTD-Methode: Organisieren

Bei diesem Schritt ordnen Sie Ihre anstehende Aufgaben in unterschiedliche Kategorien ein. Wichtig ist, dass Sie die Tätigkeiten immer kontextbezogen einteilen. Mögliche Kategorien sind beispielsweise Anrufe, Termine, Computerarbeiten, Meetings, Besorgungen oder Lesen.

Auf diese Weise lassen sich die Aufgaben bündeln und gegebenenfalls hintereinander abarbeiten. Die jeweiligen Aufgaben sollten zudem in die einzelnen Handlungsschritte heruntergebrochen werden.

4. Schritt der GTD-Methode: Regelmäßiges Durchsehen

Da es sich bei Getting-Things-Done um ein System handelt, spielt das regelmäßige Durchsehen eine große Rolle. Überprüfen Sie daher Ihre anstehenden Aufgaben täglich, die Sie zuvor in die unterschiedlichen Kategorien eingeordnet haben.

Vergessen Sie nicht, einen Wochenrückblick durchzuführen, bei dem Sie erledigte Aufgaben aus dem System löschen und neue Aufgaben einpflegen.

5. Schritt der GTD-Methode: Erledigen

Bei dem letzten Schritt steht die Erledigung der anstehenden Aufgaben im Vordergrund. Auch in diesem Fall gibt es ein bestimmtes Schema, an dem Sie sich orientieren können. Versuchen Sie daher Ihre Aufgaben nach dem Kontext, der verfügbaren Zeit, der verfügbaren Energie und der Wichtigkeit zu managen.

 

Zeitmanagement-Tipp 5: Der 60-60-30-Arbeitsrhythmus

Wer sich seine Zeit frei einteilen kann, sollte den 60-60-30-Arbeitsrhythmus versuchen. Diese Methode funktioniert ähnlich wie die Pomodoro-Technik – Sie unterteilen sich Ihre Arbeitszeit in hoch fokussiertes Arbeiten und in bewusste Pausen ein. Durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung lässt sich Ihre Produktivität enorm steigern.

Die ersten 60 Minuten arbeiten Sie 50 Minuten hoch konzentriert und nehmen sich danach eine 10-minütige Pause. Schalten Sie während der Arbeitszeit alle möglichen Ablenkungen oder Störfaktoren (z.B. Smartphone, Social Media) ab, um sich Ihren Aufgaben zu widmen.

In der Pause sollten Sie Ihren Schreibtisch verlassen und für etwas Bewegung sorgen. Legen Sie sich vorher zurecht, was Sie während der Arbeitsphase und der Pause machen möchten, damit Sie keine weiteren Entscheidungen treffen müssen.

Diesen Vorgang wiederholen Sie erneut und schließen dann eine 30-minütige Pause an. In dieser Pause können Sie sich entspannen oder etwas unternehmen, was Ihnen Spaß bereitet. Wichtig ist, dass Sie etwas Gutes für Ihren Körper und Geist tun. Mögliche Optionen sind: Musik hören, Spazieren gehen, Meditieren, Powernapping oder eine kurze Sporteinheit.

Schaffen Sie es, ein oder zwei der 60-60-30-Phasen in Ihren Arbeitstag einzubauen, können Sie Ihr Zeitmanagement zusätzlich optimieren. Die entspannenden Pause helfen Ihnen dabei, Ihren Fokus, Ihre Produktivität und Ihre Leistungsfähigkeit deutlich zu steigern. Die Pausen sind also keine Zeitverschwendung, sondern die Grundlage der Methode.

 

Zeitmanagement-Tipp 6: Effektives Stressmanagement

Wenn Sie Ihre Zeit besser einteilen und nutzen möchten, sollten Sie auch Ihr Stressmanagement im Blick behalten. Denn ein erhöhtes Stresslevel führt in der Regel zu körperlichen und psychischen Beschwerden, die wiederum den Arbeitsalltag erschweren.

Sind Sie dagegen entspannt und bewahren einen klaren Kopf im Arbeitsalltag, dann lassen sich Ihre Tätigkeiten effizienter umsetzen.

Das Stressmanagement hilft Ihnen zudem dabei, Schlafprobleme, Anspannungen oder Konzentrationsstörungen zu lösen. Effektives Stressmanagement bildet daher eine wichtige Grundlage für höhere Produktivität und ein besseres Zeitmanagement.

 

Zeitmanagement-Tipp 7: Deutliche Grenzen setzen

Grenzen zu setzen bedeutet nicht nur, dass Sie häufiger ,,Nein“ sagen können. Es bedeutet ebenfalls, dass Sie sich wichtige Freiräume schaffen, in denen Sie über Ihre Zeit entscheiden. Damit diese Methode funktioniert, müssen Sie Ihr Anliegen unbedingt klar nach außen kommunizieren.

Denn Missverständnisse in diesem Bereich führen schnell zu Frustrationen und Unverständnis Ihrer Mitmenschen. Die folgenden Zeitmanagement-Tipps helfen Ihnen dabei, erste Grenzen in Ihrem Business aufzustellen:

    • Leicht auffindbare Öffnungszeiten auf der Website / E-Mail-Signatur für Selbstständige oder Unternehmer
    • Festgelegte Zeiträume in denen Sie nur im Notfall erreichbar sind
    • Nicht-Stören-Schilder an der Tür oder auf dem Schreibtisch
    • Tools wie Calendly, mit denen Sie die Kontrolle über Ihre Terminvergabe behalten

 

Zeitmanagement-Tipp 8: Ablenkungen bewusst vermeiden

Damit Sie Ihre Zeit effektiv nutzen, benötigen Sie einen Arbeitsrhythmus, in dem Sie hochkonzentriert und fokussiert bleiben. Ablenkungen oder Störfaktoren halten Sie dagegen von einem produktiven Arbeitsrhythmus ab. Wer seine Zeit besser managen möchte, sollte daher mögliche Ablenkungen vermeiden.

Häufige Störfaktoren beziehen sich dabei nicht nur auf störende Mitarbeiter oder Lärm im Büro – auch das eigene Smartphone oder Social-Media-Kanäle sorgen für unnötige Ablenkungen.

Die folgende Liste hilft Ihnen dabei, eine bestimmte Lösung für unterschiedliche Störquellen festzulegen:

Smartphone – Nur für bestimmte Personen erreichbar sein

App-Mitteilungen – Auf lautlos stellen

Meetings – Mehrere Meetings hintereinander legen, nicht einzeln über den Tag verteilen

Mitarbeiter – Nicht-Stören-Zettel, klare Ansagen

E-Mail-Inbox – Nur 1-2-Mal täglich lesen und beantworten

Social Media – Ausloggen während der Arbeitszeit, Passwort nicht im Browser speichern

Sobald Sie die größten Störfaktoren in Ihrem Arbeitsalltag reduziert oder eliminiert haben, bleibt Ihnen somit mehr Zeit, um Ihre wichtigsten Aufgaben zu erledigen.

 

Zeitmanagement-Tipp 9: Morgenritual oder Routinen festlegen

Die Art und Weise, wie Sie die ersten ein bis zwei Stunden Ihres Tages gestalten hat einen großen Einfluss auf Ihren Arbeitstag. Eine positive, entspannende Morgenroutine hilft Ihnen, Ihre Ziele für den Tag klar zu formulieren und Ihre Energie zu bündeln. Eine Morgenroutine hilft Ihnen ebenfalls Zeit einzusparen.

Denn durch den routinierten Ablauf müssen Sie weniger Entscheidungen treffen und bekommen ein besseres Gefühl für den Zeitaufwand jeder Tätigkeit.

Ein Morgenritual ist allerdings eine persönliche Angelegenheit. Das bedeutet, dass die ideale Morgenroutine für jeden Menschen anders aussieht. Wir haben für Sie daher eine Reihe an möglichen Ritualen herausgesucht, die sich eventuell in Ihre persönliche Morgenroutine einbinden lassen.

    • 1 Glas Wasser nach dem Aufstehen trinken
    • Meditation, Yoga, Fitness oder Dankbarkeits-Tagebuch nutzen
    • Die erste Stunde nach dem Aufstehen nicht das Smartphone nutzen
    • Gesundes und nährstoffreiches Frühstück zubereiten, um mit möglichst viel Energie zu starten
    • Kleidung und Arbeitstasche bereits am Abend zuvor bereitlegen, um Entscheidungen zu reduzieren

 

Zeitmanagement-Tipp 10: Kommunikation verbessern

Wer sein Zeitmanagement verbessern möchte, blickt oft auf sich selbst und schließt andere Personen dabei aus. Im Privat- oder Geschäftsleben gibt es allerdings unzählige Momente, in denen wir mit unseren Mitmenschen zusammenarbeiten müssen. Schlechtes Zeitmanagement ist daher oftmals das Ergebnis von schlechter Kommunikation.

Wenn Sie sich gegenüber einem Mitarbeiter in Ihrem Business unklar ausgedrückt haben, führt dieser unter Umständen eine Aufgabe falsch aus. Daraus ergibt sich verschwendete Zeit.

Sie haben Ihre Mitarbeiter nur beiläufig zu einem Meeting eingeladen und nur ein Teil der Gruppe ist erschienen? Das Ergebnis: Sie verschwenden erneut wichtige Zeit. Auch in diesem Fall haben Sie diese Situation Ihrer Kommunikation zu verdanken.

 

Zeitmanagement-Tipp 11: Ordnung schaffen

Egal, ob Sie regelmäßig Ihren Autoschlüssel suchen oder sich durch Ihre unsortierten E-Mails wühlen – in jedem Fall verschwenden Sie durch Unordnung wichtige Zeit. Wenn Sie produktiver werden möchten, sollten Sie sich daher um Ihre Ordnung kümmern.

Überlegen Sie sich dazu für eine bestimmte Kategorie an Gegenständen einen eigenen Ablageort. Für Schlüssel eignet sich eine separate Box, Ihre Unterlagen sollten je nach Thema einen eigenen Ordner bekommen und Ihre Passwörter sollten Sie über einen Password-Manager speichern.

Ein neues Ablagesystem hilft Ihnen somit dabei, Ihre Sachen direkt zu finden und keine weitere Zeit zu verschwenden. Tragen Sie sich zudem einen Termin in Ihrem Kalender ein, an dem Sie Ihre neuen Unterlagen sortieren und unbrauchbare Gegenstände wegschmeißen.

 

Zeitmanagement-Tipp 12: Deadlines richtig setzen

Wer seine Zeit besser managen möchte, der setzt häufig auf Deadlines. Allerdings reicht es bei vielen Menschen nicht aus, eine Deadline für eine bestimmte Aufgabe zu setzen. Um die Effektivität im Arbeitsalltag weiter zu steigern, sollten die Deadlines in Kombination mit weiteren Zeitmanagement-Methoden erfolgen. Die folgenden Punkte helfen Ihnen dabei, Ihre Deadlines richtig zu setzen und zuverlässig einzuhalten:

Parkinson’s Gesetz beachten: Eine Aufgabe benötigt den Zeitraum, den Sie der Tätigkeit geben. Geben Sie sich beispielsweise fünf Stunden, um einen Report zu schreiben, dann orientieren Sie sich an diesem Zeitlimit. Geben Sie sich dagegen nur drei Stunden, dann setzen Sie mehr Kräfte frei, um den Report in dem kürzeren Zeitabschnitt zu fertigen.

Countdown stellen: Stellen Sie einen Countdown ein, um eine bestimmte Aufgabe zu erledigen.

Deadline notieren: Tragen Sie Ihre wichtigsten Deadlines immer in Ihrem Kalender ein.

Preis / Zeiteinsatz / Qualität: Sie können sich bei begrenzten Ressourcen immer nur auf zwei der gegebenen Aspekte fokussieren. Legen Sie daher vor der Bearbeitung Ihres Projektes fest, für welche Punkte Sie sich entscheiden.

 

Zeitmanagement-Tipp 13: Prokrastination vermeiden

Sie schieben bestimmte Aufgaben gerne auf? Bis zu einem gewissen Grad ist das absolut normal. Wer sein Zeitmanagement optimieren will, sollte allerdings keine wichtigen Aufgaben aufschieben.

Denn regelmäßiges Aufschreiben führt nicht nur zu mehr Stress – Sie verschwenden auch Ihre Zeit damit. Vermeiden Sie es daher, Tätigkeiten zu vertagen, die wichtig für Ihr Business oder Ihr Privatleben sind.

Damit sich die Prokrastination vermeiden lässt, hilft es, die Tätigkeit in kleinere Teilaufgaben herunterzubrechen. Stellen Sie sich vor, Sie wollen einen Blogartikel mit mindestens 5.000 Wörtern schreiben. Die Aufgabe erscheint anstrengend und unangenehm.

Viele Menschen schieben es daher auf und verschwenden die Zeit mit weniger fordernden Aufgaben. Wenn Sie die Erstellung des Blogartikels dagegen in kleine Schritte unterteilen (z.B. 500 Wörter am Tag), dann erscheint die Aufgabe machbar und bringt ein kurzfristiges Erfolgserlebnis.

 

Zeitmanagement-Tipp 14: Zeitanalyse durchführen

Egal, mit welcher Methode Sie Ihr Zeitmanagement verbessern möchten – es ist immer hilfreich, eine Zeitanalyse in regelmäßigen Abständen durchzuführen. Mithilfe dieser Analyse erfahren Sie, wie hoch Ihr tatsächlicher Zeitaufwand für unterschiedliche Tätigkeiten in Ihrem Arbeits- oder Privatleben ist.

Idealerweise suchen Sie sich einen Arbeitstag oder eine Arbeitswoche heraus, in der Sie den jeweiligen Zeitaufwand aller angefallenen Aufgaben messen. Tools wie Toggl oder Rescuetime helfen bei diesem Schritt besonders gut.

Alternativerweise können Sie sich ein Spreadsheet bei Excel erstellen, um die einzelnen Aufgaben und den Zeitaufwand zu notieren. Nehmen Sie sich ebenfalls Ihr Smartphone zur Hand und überprüfen Sie Ihre Nutzung.

Auf diese Weise lassen sich Verhaltensmuster oder Zeitdiebe effektiv aufdecken und anschließend eliminieren.

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